Pressemitteilung zur geplanten Änderung der Testpflicht in den Kitas

Kita-Fachkräfte Verband empört über die angedachten Änderungen der Teststrategie

 

“Es wäre verheerend, wenn die fünf Tage in Folge Testung nach einem positiven Fall ersatzlos entfällt. Auch wenn bei vielen Kindern die aktuelle Corona Variante mild verläuft so gibt es doch einige Kinder mit Vorerkrankungen und auch Kinder, die mehrfach an Corona erkranken.” äußert sich Anja Braekow 1. Vorstand des Verband Kita-Fachkräfte. “ Zudem darf nicht außer Acht gelassen werden, dass in Kitas auch pädagogische Fachkräfte arbeiten und auch diese müssen geschützt werden.” bezieht Anja Braekow als 1. Vorsitzende des Verband Kita-Fachkräfte Baden-Württemberg Stellung für pädagogische Fachkräfte. “Auch wir haben Familien und Freunde, die wir schützen wollen!” sagt Anja Braekow 1. Vorsitzende.

“Zwei Testungen die Woche, egal ob diese in der Kita oder zuhause erfolgen, sind unseres Erachtens in der aktuellen Situation in den Kitas ausreichend. Es kann aber nicht sein, dass die fünftägige Testpflicht nach einem positiven Fall entfallen soll. Infektionsgeschehen können so nicht mehr verfolgt werden. Als Verband Kita-Fachkräfte könnten wir uns als Kompromiss durchaus vorstellen bei einem positiven PCR Test in einer Gruppe die fünftägige Testpflicht weiterzuführen. Den Eltern kann freigestellt werden, ob sie eine Teststelle aufsuchen oder diese fünftägige Testung selbst zuhause durchführen.” erläutert Anja Braekow die Situation.  “Wir können nicht jetzt, wo die Testpflicht bei den meisten Eltern und Kindern endlich auf Akzeptanz stößt, alles runterfahren um dann im Herbst wieder alle Maßnahmen, womöglich noch verschärft, einzuführen. Außerdem ermöglicht eine weitere, wenn auch gelockerte Testpflicht Virologen nachzuvollziehen, welche Variante sich aktuell bei Kindern verbreitet und dann entsprechend agieren zu können.” führt Anja Braekow weiter aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.