Stellungnahme zur entfallenen Testpflicht bei pädagogischem Personal in Kitas  (16.01.2022)

Am 10.01.2022 erreichte mittels eines Schreibens von Staatssekretär Volker Schebesta die baden-württembergischen Kitas und Kindertagespflegestellen die Information, dass ab sofort die Testpflicht für Personen welche eine Auffrischungsimpfung erhalten haben entfällt.  

Da eine Impfung aber nachweislich nur ein Schutz vor einer schweren Erkrankung darstellt und nicht eine Ansteckung oder Übertragung des Virus verhindern kann, erachten wir es als notwendig, dass auch Personal, welches eine Auffrischimpfung erhalten hat, analog zu den Kindern getestet werden muss.   

Zudem sehen wir es als sinnvoll an, bei einem positiven Fall bei den Kindern und/oder Personal alle Kinder und Angestellten, unabhängig des Impfstatus, an fünf Betreuungstagen in Folge zu testen. Die Testung sollte vorzugsweise durch eine offizielle Teststelle vorgenommen werden.  Wenn dies nicht durchführbar ist, sind vor Ort andere Lösungen denkbar, die Entscheidung hierüber obliegt beim Träger in Abstimmung mit der Einrichtungsleitung.   

An dieser Stelle weisen wir erneut darauf hin, dass es den Trägern, Einrichtungsleitungen, den Teams, Kindern und Familien nicht mehr weiter zumutbar ist, die Anpassung der Regelungen und Verordnungen kurzfristig mitzuteilen und auf deren sofortige bzw. rückwirkende Umsetzung zu bestehen. 

Als Verband Kitafachkräfte Baden-Württemberg weisen wir darauf hin, dass zum Gesundheitsschutz der Kinder, Familien und des Personals die aktuellen Testregelungen dringend angepasst werden müssen.  

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen (11.01.2022)

Im Rahmen unserer ersten Jahresversammlung hatten wir die Neuwahl folgender Vorstandsposten: 2. Vorsitzende und Schriftführerin.

Wir freuen uns, dass Angela Becker (2. Vorsitzende) und Heide Pöschel (Schriftführerin) im Amt bestätigt und erneut gewählt wurden.

Danke für Euer Engagement und auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

Da wir weiter wachsen wollen, haben wir unser Ressort Öffentlichkeitsarbeit ausgeweitet und freuen uns drei Beisitzer Posten besetzen zu können.

Wir freuen uns Corinna Mühleis in ihrem Amt bestätigen zu können und gratulieren Steffi Wendle und Katrin Schröder zur Neuwahl. Gemeinsam mit Anja Halder werden sie zukünftig für unsere Stellungnahmen und andere Schriftstücke zuständig sein.

Wir danken für euren Einsatz und freuen uns auf eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit.

Außerdem können wir mitteilen, dass wir ein neues Ressort eröffnen konnten. Innerhalb des letzten Jahres haben sich 4 Arbeitsgruppen gebildet. In diesen arbeiten Mitglieder gemeinsam mit dem Vorstand an der Konkretisierung und Umsetzung unserer Ziele. Es ist ein schöner Pool an Ideen und Forderungen entstanden.

Um diese Forderungen an die Öffentlichkeit zu bekommen haben wir das Ressort Arbeitsgruppen gegründet.

Wir freuen uns über die Neuwahl von Saskia Franz, sie wird dieses Ressort koordinieren.

Für die Leitungen und Organisation der Arbeitsgruppen haben wir Romina Horn (AG Zusammenarbeit), Janina Pöschel (AG Rahmenbedingungen) und Bärbel Baumgärtner (AG Ausbildung) gefunden. Bärbel Baumgärtner ist Gründungsmitglied und seit der ersten Stunde dabei, die anderen 3 sind Mitglieder, teilweise schon von Anfang an.

Wir wünschen allen Neuen im Team viel Kraft, Ausdauer und Freude an der Verbandstätigkeit und freuen uns wenn sich viele weitere pädagogische Fachkräfte anschließen. Gemeinsam sind wir lauter und haben mehr Stimme.

Nur zusammen erreichen wir Ziele und ihr habt alle was zu sagen.

Herzliche Grüße

Anja Braekow (1. Vorsitzende)

Angie Becker (2. Vorsitzende)

Anja Halder (3. Vorsitzende)

Wir im Radio (10.01.2022)

Am Montag, den 10.01.2022 startet nun endlich auch die Testpflicht für Kindergarten- und Krippenkinder in den Kitas in Baden-Württemberg. Schon lange haben wir uns für eine verpflichtende und durchführbare Teststrategie ausgesprochen.

Leider sind nicht alle unsere Empfehlungen umgesetzt worden, wir wünschen den Kollegen und Kolleginnen vor Ort in den Kitas eine gute Umsetzung und hoffen auf eine gute Kooperation mit den Eltern. Wir sind ein Team und miteinander gehen wir auch über diese Hürde.

Unser erstes Jahr als Verband (04.01.2022)

Das erste Jahr war voller Herausforderungen und guter Begegnungen. Wir haben viel gelernt, tolle Menschen kennengelernt und haben Kontakte zur Presse und Politiker*innen geknöpft.

Wir sind ernst genommen worden und haben schöne Rückmeldungen bekommen.

Wir sind mehr und mehr Mitglieder geworden, wir tauschen uns aus und bilden Netzwerke.

Wir freuen uns über jeden Kontakt, über jede Veränderung und natürlich über jedes neue Mitglied.

Gemeinsam haben wir eine Stimme und wir werden immer mehr!

Brief ans Sozialministerium (20.12.2021)

Sehr geehrter Herr Minister Lucha,  

Mit Freude haben wir am 14.12.2021 die Pressemitteilung zur geplanten Testpflicht bei Kitakindern gelesen. Verwundert waren wir, als Sie verkündeten, dass die passenden Strategien noch ausgearbeitet werden müssen. 

Bereits mehrmals dieses Jahr, zuletzt am 16.11.2021, haben wir uns schriftlich mit unserer Forderung nach einer guten Teststrategie für die Kitakinder in unserem Bundesland an Sie gewandt. 

Nach wie vor stehen wir für ein Gespräch zur Verfügung.  

Unsere Forderungen sind: 

  1. Die Kinder sollen dreimal die Woche, analog zur Schule (Mo, Mi und Fr) vor der Kita getestet werden.  
  2. Die Testungen müssen bereits am 03.01.2022 beginnen, da viele Kitas bereits an diesem Tag wieder öffnen. 
  3. Die Testung kann, nach einer Schulung, durch die Eltern geschehen. Sollten sich die Erziehungsberechtigten dies nicht zutrauen, können vor Ort Lösungen angewendet werden. Gute Erfahrungen haben wir, mit der gemeinsamen Durchführung für 2 Wochen unter Anleitung des pädagogischen Fachpersonal. Dieses muss vorher geschult sein und diese Lösung ist nur durchführbar, wenn ausreichend Personal in den Kitas vorhanden ist. Alternativ ist es hier vorstellbar, dass dies auch durch den Elternbeirat abgebildet werden kann.  
  4. Wir raten von einer Testung im Laufe des Vormittags ab, da bis zu diesem Zeitpunkt das Virus sich in der Einrichtung ungehindert ausbreiten kann. Das pädagogische Personal ist nur zur Unterstützung der Eltern da, nicht als medizinisches Fachpersonal. Anders sieht dies aus, wenn medizinisches Personal in der Kita arbeitet, hier kann eine Doppelfunktion möglich sein. Selbstverständlich innerhalb der Arbeitszeit und nicht als Überstunden. 
  5. Eine gute und stabile Kommunikation mit den Elternteilen ist hier eine wichtige Voraussetzung. Es ist selbstverständlich auch möglich, die offiziellen Teststellen aufzusuchen.  Dies muss die Option sein, wenn die Testung in einer Kita nicht abgebildet werden kann.
  6. Bei einer positiven Testung eines oder mehrerer Kinder, benötigt es schnelle und unkomplizierte Lösungen direkt in den Kitas vor Ort. Vorgesehen ist, dass hier an mehreren Tagen hintereinander (in der Schule sind es 5 Tage) mittels eins Schnelltests getestet werden muss. Um den Eltern und den Kindern den Stress eines täglichen Besuchs einer Schnellteststelle zu ersparen, können die oben erwähnten geschulten Personen diese Testungen ebenso durchführen. Hiermit können wir einen reibungslosen Ablauf des Kitaalltag für alle Beteiligten sicherstellen. 

Im Anhang senden wir Ihnen einen Artikel der TPS; dieses Interview wurde mit mir geführt. In meiner Kita haben wir die Testungen bei den Kindern seit den Sommerferien und so können wir auf unmittelbare Erfahrungen zurückgreifen. Dieses Beispiel wird von einigen Kitas bereits seit einer Weile durchgeführt; hier gibt es durchweg positive Rückmeldungen.  

Wir möchten noch einmal anmerken, dass viele Kitas bereits am 03.01.2022 wieder in den vollen Betrieb starten. Daher ist es unabdingbar, die Testpflicht bereits zu diesem Zeitpunkt auszusprechen und das Datum zu korrigieren. Wir hoffen auf eine schnelle Lieferung der Schnelltests aus ihrem Ministerium. 

Selbstverständlich stehen wir nach wir vor für Rückfragen zur Verfügung und freuen uns über eine Zusammenarbeit. 

Mit herzlichen Grüßen 

Anja Braekow, Erste Vorsitzende 

https://www.klett-kita.de/blog/testen-testen-testen-neue-welle-neuer-kita-alltag

Einführung der Testpflicht für Kita Kinder (14.12.2021)

Heute können wir diese Ankündigung überall in der Presse lesen und auch das Radio berichtet darüber.

Wir als Kitafachkräfte Verband haben die Forderung nach verbindlichen Testungen bei Kita Kindern schon früh gefordert.

Wir freuen uns nun über die Nachrichten und sind gerne bereit an der Umsetzung mitzuarbeiten.

https://km-bw.de/,Lde/9734279

Wir stehen für Veränderung und wir arbeiten an besserem Gesundheitsschutz für Kinder und Personal.

https://www.klett-kita.de/blog/testen-testen-testen-neue-welle-neuer-kita-alltag

Danke für dieses tolle Interview.

Wir haben eine neue 3. Vorsitzende (04.11.2021)

Unsere bisherige 3. Vorsitzende musste aus privaten Gründen ihr Amt niederlegen. Liebe Alex, wir danken Dir für Deine Arbeit und wünschen Dir für die kommende Zeit viel Kraft und Elan. Danke für Dein Engagement.

Wir konnten aus der Vorstandsschaft unsere Beisitzerin und Koordinatorin der Öffentlichkeitsarbeit Anja Halder in der letzten Vorstandssitzung als Nachfolgerin wählen. Wir freuen uns, dass wir diese gute Lösung gefunden haben, Anja H. hatte die letzen Wochen schon viele Aufgaben von Alex übernehmen können, so ist sie nicht neu in unseren Reihen.

Auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Mein Name ist Anja Halder und ich wohne im Landkreis Ravensburg. Als staatlich anerkannte Erzieherin und Fachwirtin für Erziehungswesen arbeite ich seit einigen Jahren als Kindergartenleitung. Zuvor war ich in München und Ulm in Krippen und Kitas tätig. 2021 absolvierte ich die Weiterbildung zur Anti-Bias Trainerin.

Immer wieder stelle ich fest, dass man etwas wagen, sich bewegen und Zweifel überwinden muss, um etwas zu bewegen und zu verändern. Deshalb engagiere ich mich aktiv im Verband. Meiner Ansicht nach ist es längst überfällig, dass sich die pädagogischen Fachkräfte miteinander solidarisieren und sich öffentlich Gehör verschaffen. Denn nur wenn wir uns bewegen kann sich etwas bewegen – in diesem Fall hin zu besseren Rahmenbedingungen. Das heißt für mich unter anderem: Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, Fachkräfteoffensive und bessere Arbeitsbedingungen. Eine Verbesserung der Rahmenbedingungen kommt nicht nur den Fachkräften zu Gute, sondern ebenso den Kindern. Alle Kinder verdienen die bestmöglichen Bildungschancen von Anfang an – für die Rahmenbedingungen die es hierfür braucht setzte ich mich ein.

Als 3. Vorstand gehören zu meinen Aufgaben im Verband:

  • Vertretung und Repräsentation der Verbandsinteressen als 3. Vorsitzende
  • Das Ressort Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Presseartikel schreiben und social Media)
  • Verfassen der Verbandsschreiben
  • Austausch mit anderen Kita-Fachkräfteverbänden, Politikern, Presse, Pädagogen etc.
  • Mitarbeit in der AG Arbeitsbedingungen und Personalschlüssel 

Bei Fragen, Anregungen sowie weiteren Anliegen kontaktieren Sie mich bitte unter a.halder@verband-kitafachkraefte-bw.de. Für Pressefragen und Anliegen der Öffentlichkeitsarbeit erreichen Sie mich unter oeffentlichkeitsarbeit@verband-kitafachkraefte-bw.de. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.

Maßnahmen im Rahmen des sogenannten Gute-KiTa-Gesetzes (02.11.2021)

Die Landesregierung hat sich entschieden, im Rahmen des Gute-Kita-Gesetzes Staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erziehern, die im Jahr 2021 ihre Ausbildung in Baden-Württemberg erfolgreich abgeschlossen haben, eine einmalige Ausbildungsgratifikation in Höhe von 2.000 Euro auszubezahlen.

Die Landesregierung hat sich entschieden, im Rahmen des Gute-Kita-Gesetzes die Praxisanleitung für Schülerinnen und Schüler der praxisintegrierten Ausbildung (PiA), sowohl im Kita-Jahr 2021/2022 sowie im Kita-Jahr 2022/2023 zu vergüten.

Diese beiden Punkte haben wir in Form eines Briefes hinterfragt und brauchen hier Antworten.

Sehr geehrte Frau Petilliot-Becker,   

wir als Verband Kita-Fachkräfte Baden-Württemberg möchten uns heute bei Ihnen vorstellen.

Im Januar 2021 haben wir unseren Verband Kita-Fachkräfte Baden-Württemberg gegründet und sind ein seitdem stetig wachsender Verband.    Mit Interesse haben wir die Maßnahmen „Praxisanleitung“ und „Ausbildungsgratifikation“ im Rahmen des Gute-Kita-Gesetzes gelesen und möchten hierzu gerne Stellung beziehen.   

In Ihrem Schreiben „Praxisanleitung“ vom 29.09.2021 stellen Sie fest, dass Schüler*innen eine fachpraktische Begleitung während der Ausbildung benötigen. Diese findet in Form der Praxisanleitung in den Kitas statt. Die Auszubildenden sind ein- oder mehrmals pro Woche in der Einrichtung. In manchem Ausbildungsjahr ist das sogar über ein ganzes Jahr der Fall. Dies trifft nicht nur auf die Auszubildenden der praxisintegrierten Ausbildung zu, sondern auch auf alle anderen Ausbildungsformen, sei es das freiwillige soziale Jahr, die Kinderpflege, die bisherige Erzieherausbildung oder die sozialen Berufe, für die ein Studium benötigt wird. Für alle Ausbildungsformen sehen wir die Verzahnung von Theorie und Praxis als das wichtigste Element an, um die Lernenden auf ihre zukünftige Arbeit ausreichend vorzubereiten. Hierbei erfüllt die Praxisanleiter*in eine tragende Rolle. Im besten Fall setzt der Träger für die Übernahme einer Anleitung eine Weiterbildung zur Praxisanleitung mit Zertifikat voraus. Diese Weiterbildungen sehen wir als wichtig an, um im Bereich der Anleitung kompetent handeln zu können.    Die Aufgaben und die Rolle, die eine pädagogische Fachkraft in einer Anleitung übernimmt, sind unabhängig der Ausbildungsform- und stufe. Sie bietet den Auszubildenden Orientierung, Struktur und Sicherheit, gibt Anregungen und ist beratend tätig. Sie macht schriftliche Beobachtungen, reflektiert die Arbeit in Anleitergesprächen und ist in allen Bereichen Vorbild. Darüber hinaus ist sie jederzeit für Fragen ansprechbar und unterstützend tätig.    Um die Bereitschaft eine Praxisanleitung zu übernehmen signifikant zu steigern, ist die von Ihnen angestrebte Vergütung der Praxisanleitungen von 2000 Euro pro Jahr sicher ein erster Schritt, darf sich aber nicht auf die Anleitungen der PIA-Auszubildenden beschränken.    

Für uns als Verband stellt eine zertifizierte Weiterbildung zur Praxisanleitung die Grundlage zur Übernahme jeglicher Praxisanleitungstätigkeit dar. In regelmäßigen Abständen muss das Zertifikat erneuert werden, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Alle Auszubildenden haben ein Anrecht auf eine fachliche und kompetente Anleitung, denn diese sorgt für gut ausgebildetes Fachpersonal. Um diese verantwortungsvolle Aufgabe der Praxisanleitung für die jeweilige pädagogische Fachkraft attraktiv zu machen, benötigt es eine monatliche Sondervergütung dieser Aufgabe.    

Eine weitere Maßnahme zur Fachkräftegewinnung, welche Sie durch das Gute-Kita-Gesetz finanzieren, ist die sogenannte „Ausbildungsgratifikation“ für Berufsanfänger, welche Sie in Ihrem Schreiben von September 2021 ausführen. Damit sollen neu ausgebildete pädagogische Fachkräfte, welche eine nicht vergütete Ausbildung durchlaufen haben an das Berufsfeld gebunden werden. Die Berufsanfänger*innen können die Ausbildungsgratifikation beantragen, wenn sie drei Monate in einem unbefristeten, ungekündigten Arbeitsverhältnis beschäftigt sind. Unseres Erachtens nach schafft dies keinen Anreiz dauerhaft in einer Kita zu arbeiten.     Außerdem gibt es Fachkräfte, die nicht die Möglichkeit auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag haben. Diese Fachkräfte sind in diesem Fall benachteiligt.   

Wir als Verband streben an, die Rahmenbedingungen in den Kitas dauerhaft signifikant zu verbessern. Aus der Praxis wissen wir, dass der Hauptgrund, weshalb pädagogische Fachkräfte sich ein neues Arbeitsfeld suchen, die mangelhaften Rahmenbedingungen, die hohen Anforderungen und Stressoren sowie die verhältnismäßig geringe Vergütung sind.     Eine Maßnahme zur Steigerung der Attraktivität einer Ausbildung als pädagogische Fachkraft würde eine generelle Vergütung der Praxiseinheiten während der Ausbildung/des Studiums darstellen.    

Schlussendlich führt zufriedenes pädagogisches Fachpersonal zu qualitativ hochwertigen Kitas und somit verringert sich die Abwanderung in andere Berufe. Dies wirkt dem Fachkräftemangel entgegen und führt zu einer höheren Attraktivität.    Engagierte und gut ausgebildete pädagogische Fachkräfte sind für eine qualitativ hochwertige Bildung und Betreuung unerlässlich, weshalb es eine stimmige Fachkräfteoffensive benötigt.   

Eine gelingende und qualitativ ausgezeichnete frühkindliche Bildung ist in unseren Augen eng verknüpft mit der Schaffung hochwertiger Rahmenbedingungen. Für alle Kinder stellt der Besuch einer Kita den ersten Baustein in unserem Bildungssystem dar. Und gerade an diesem Fundament sollte nicht gespart werden, sondern in ein solides Grundgerüst investiert werden.     

Für Fragen, Informationen und einen persönlichen Austausch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir sind der Meinung, dass es für solide Entscheidungen auch die Sicht aus der unmittelbaren Arbeitspraxis in Kitas benötigt und können an dieser Stelle unser breites Wissen und Erfahrungen einbringen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen! 

Mit freundlichen Grüßen

Anja Braekow