„Den Orientierungsplan leben“ (30.09.2021)

Der Einstieg fand in Form eines kleinen Theaterstücks mit Impulsfragen statt.

Danach begrüßte Frau Prof. Dr. Soultanian die Zuschauer*innen und stellte das Forum Frühkindliche Bildung vor. Sie erläuterte die Aufgaben und Herausforderungen, das Ziel ist, eine verbindliche Orientierung für alle Kitas in Baden-Württemberg zu schaffen.

Ihr folgte Volker Schebesta , Staatssekretär im Kultusministerium. Auch er führte aus, wie wichtig der Orientierungsplan als Grundlage der Arbeit in den Kitas sei. Ihm sei auch wichtig darauf hinzuweisen, dass es einen neuen Rahmenplan für die aktuellen Herausforderungen im frühkindlichen Bereich benötigt. Besonders hob er das Gute Kita Gesetz hervor und hier als Beispiel die Leitungszeit.

Im Anschluss übernahm Frau Dr. Sturmhöfel und führte die gewünschte Beteiligung der Fachpraxis aus.

Dann stellte Frau Prof. Weltzien (ZfKJ)   die Ergebnisse der Evaluation vor. Nach der Evaluation war schnell klar, dass eine Weiterbildung und Aktualisierung erforderlich sind. Folgende neue Themen werden ausgearbeitet:

  1. Natur, Nachhaltigkeit und Umwelt
  2. Gesundheit, Ernährung und Bewegung
  3. Inlusion, Kultur, Migration und Flucht
  4. Körper, Körperlichkeit, Gender, Sexualität und Well-Being
  5. Kinderrechte und Partizipation
  6. Medien

Sie möchte eine gute Verzahnung zwischen Theorie und Praxis, der Orientierungsplan soll in der Ausbildung fest verankert werden. Der Plan ist es, einen interaktiven Zugang zum Orientierungsplan herzustellen, gerade im Zuge der Digitalisierung in den Kitas.

Es wurde dann eine Fragerunde aus dem Chat durchgeführt, 20min wurden ausgewählte Fragen aus dem Plenum vorgelesen und Frau Prof. Weltzien stellte sich diesen.

Es folgte eine Podiumsdiskussion moderiert von Frau Dr. Petra Haas.

An der Podiumsdiskussion nahmen folgende Personen teil:

  • Herr Volker Schebesta, Staatssekretär am Kultusministerium
  • Frau Karin Ehinger aus Freiburg, Vertreterin der Fachberatungen
  • Herr Gerald Häcker, Vertreter des KVJS und der Trägerverbände
  • Frau Kraft, Kitaleiterin aus Pforzheim als Stimme aus der Praxis
  • Herr Prof. Dr. Stefan Faas als Vertreter der Wissenschaft

Es wurde jeweils ein Überbegriff genannt und die Teilnehmer*innen haben dann nacheinander geantwortet. Folgende Themen wurden besprochen:

  • Welche Berührungspunkte haben Sie mit dem Orientierungsplan?
  • Welche Herausforderungen und Stolpersteine gibt es?
  • Welche Kompetenzen braucht es zur Weiterentwicklung?
  • Welche Verbindlichkeiten sind nötig?
  • Wie sehen Sie die Umsetzungsmöglichkeiten der Weiterentwicklung

Nach der folgenden Pause wurde das Weiterentwicklungskonzept von Frau Prof.Dr. Soultanian und Frau Dr. Sturmhöfel vorgestellt.

Die Grundlagen und Grundsätze der Weiterentwicklung werden Transparenz, Dialogorientierung und Qualitätssicherung und – entwicklung. Dies wird in vier Bausteinen passieren:

  1. Thematische Weiterentwicklung
  2. Strukturelle Weiterentwicklung
  3. Stärkung des Praxisbezugs
  4. Stärkung der Verbindlichkeit

Dies soll in Fokusgruppen gemacht werden, es gibt ein Beteiligungskonzept. Hier werden Informationsformate, Befragungs- und Konsulationsformate und über Transferwerkstätten.

Zum Schluss gab es eine weitere Fragerunde.

Anmeldungen zu den Fokusgruppen:

https://www.ffb-bw.de/de/arbeitsbereiche/datenanalyse-und-evaluation/weiterentwicklung-des-orientierungsplans/

Es gibt pro Fokusgruppe 60 Plätze, es sind drei Termine zu je 20 Personen. Die Anmeldung erfolgt nach dem Windhundprinzip, es wäre toll wenn viele von uns in den Fokusgruppen mitmachen.

Wir bedanken uns für diesen Nachmittag und hoffen auf gute Zusammenarbeit.

Protokoll: Anja Braekow

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